In Anlehnung an Insoo Kim Berg und Steve de Shazer haben wir die Erfahrung gemacht, dass sowohl die Beratung als auch die Supervision sich zum Ziel setzen muss, die Klientinnen und Klienten und deren Probleme und Schwierigkeiten ernst zu nehmen. Wichtig ist, Vertrauen in die Ressourcen der Klienten zu haben, und ihnen zuzutrauen, dass sie ihre eigenen Ressourcen erkennen und richtig einschätzen. Ebenso wichtig ist, dass wir respektieren, dass die Klientinnen und Klienten die eigenen Stärken auf ihre individuelle Art und Weise zur Findung eigener Lösungen mobilisieren und einsetzen.
Als Beratende und Supervisorinnen und -visoren versuchen wir, uns von unseren Klientinnen und Klienten leiten zu lassen, achtsam auf deren Ressourcen zu fokussieren und sie darin zu bestärken, diese für ihre Ziele zu nutzen.
Als Beratende verstehen wir uns als gleichwertige Partner im Klienten- / Beratersystem. Wir achten darauf, wie die Klienten ihre eigene Welt und die Aussenwelt wahrnehmen, interpretieren und entsprechend handeln. Im Beratungsprozess unterstützen wir unsere Klientinnen und Klienten darin, Probleme als Zeichen auf das Überdenken ihrer Lebensgestaltung wahrzunehmen und sich damit auseinander zu setzen. Wir unterstützen sie begleitend in einem allfälligen Veränderungsprozess.
In der Supervision fokussieren wir darauf, mit den Zielvorstellungen der Teilnehmenden zu arbeiten. Wir gehen davon aus, dass bei Fallbesprechungen der persönliche Zugang und der Erfahrungsgewinn der Teilnehmenden, neben theoretischen und technischen Überlegungen, einen hohen Stellenwert hat.