Drehtage
Nach neun erfolgreichen Durchführungen in den Jahren 2005, 2007, 2010, 2012, 2016, 2018, 2021, 2023 und 2025 sind die winterthurer drehtage ein fester Bestandteil des Angebotes des ZLB Schweiz geworden.
Im 2027 werden die 10. drehtage in der alten Kaserne in Winterthur vom 25. – 28. April 2027 durchgeführt.
Am Sonntagabend, 25. April 2027 starten die drehtage mit «dem ersten dreh» für alle, die noch keine oder nur sehr wenige Erfahrungen mit dem Modell haben oder die ihr Wissen auffrischen möchten.
Am Montag, 26. April lädt Dr. Sonja Radatz, Coaching-Pionierin und Buchautorin, zu einem wegweisenden Vortrag ein:
"Relationale Fragengestaltung - wie wir Wirkung sichern, wenn wir Fragen und Beziehung anders verstehen"
Die nächste Evolutionsstufe des Denkens über Fragen – eine neue Perspektive auf Fragengestaltung jenseits aller klassischen Ansätze. Dieser Vortrag öffnet eine neue Perspektive auf Fragengestaltung: Warum nicht nur Beziehung, sondern auch die Logik unserer Fragen neu gedacht werden muss – wenn wir wirklich wirksame Fragen stellen wollen.
Am Dienstag, 27. April erläutert Roland Reichenbach, Professor für Allgemeine Erziehungswissenschaften, seine Gedanken zur "Geschwindigkeit der Schule und der pädagogischen Beziehung"
«Wenn alles schneller geht, sollte die Schule langsamer werden.
Viele sagen, als Lehrperson müsste man Kinder lieben. Das finde ich überhaupt nicht.» Roland Reichenbach spricht über Schule und Bildung, über digitale Medien und den Sinn des Auswendiglernens. Er plädiert für eine Verfeinerung des Denkens und des Urteilens. Und: Er wird uns provozieren und irritieren, in uns Fragen auslösen und unsere Horizonte verschieben.
Am Mittwoch, 30. April führt uns Elisabeth Kaiser, Global Health Expertin und Mitbegründerin von vivo international und NET Institute ein in die "Narrative Trauma-Arbeit NAT"
Traumatischer Stress und belastende Lebenserfahrungen bergen eine erhebliche Gefahr, körperlich und psychisch krank zu werden. Solches Leid ist oft verbunden mit Erfahrungen von Gewalt, Vernachlässigung, Missbrauch und sozialem Schmerz. Die Methode der Narrativen Trauma-Arbeit (NAT) wurde entwickelt, um Betroffene frühzeitig zu unterstützen und ihre psychische sowie körperliche Gesundheit zu schützen. In wenigen biografischen Erzählsitzungen hilft NAT, individuelle Belastungen abzubauen und Selbstwirksamkeit nachhaltig zu fördern. Ein leicht verständliches Ampelsystem ermöglicht eine effektive Prävention und Stärkung der Betroffenen. Die NAT- Beratungsarbeit ist ressourcenorientiert und präventiv.
Wir freuen uns auf Sie!
→ zur Anmeldung 2027